360 Grad Kamera Test

Der große 360 Grad Kamera Test: Alle wichtigen 360 Grad Kameras ausführlich für Sie getestet.

Hier finden Sie ausführliche Testberichte über die wichtigsten 360 Grad Kameras. Wir haben die 360 Grad Kameras und ihre Funktionen für Sie auf Herz und Nieren gestestet.

Kodak Pixpro SP360 im 360 Grad Kamera Test

Kodak Pixpro SP360 im 360 Grad Kamera Test

Kodak Pixpro SP360 im 360 Grad Kamera Test

Fangen wir gleich mit dem Besten an: die neue Kodak Pixpro SP 360 Kamera im Test. Sie ist nicht nur die erste auf dem Markt, sie ist auch trotz ihrer Jugend erstaunlich ausgereift und auch für Leute gut zu bedienen, die eher ihre Kletterqualitäten schulen als ihre technischen Skills. Für knapp 400 Euro bekommt man ein prima Rundumsorglospaket, mit dem man sowohl aus der Luft, von der Straße und aus dem Gelände als auch unter Wasser erstaunliches Bildmaterial mitbringen kann. Besonders überzeugend ist, dass die Kodak Pixpro SP360 Grad Actioncam sowohl als 360 – Grad- Kamera als auch als nach vorne gerichtete Actioncam benutzt werden kann. In beiden Verwendungen kann sie eine sehr gute Bildqualität liefern. In der Natur der Sache liegt natürlich, dass im 360-Grad-Betrieb die Bildqualiät zum Rand hin ziemlich abnimmt und eine extreme Verzerrung der aufgenommenen Motive stattfindet. Aber das tut der überraschenden Motivvielfalt und dem Spaß, die einem diese Kamera macht keinen Abbruch.

Die Kodak Pixpro SP 360 Kamera im Aufnahme Test

Die Kodak Pixpro SP 360 (Lizenznehmer JK Imaging) nimmt nicht nur 360 Grad im Umkreis auf, ihr Kuppelobjektiv kann in der vertikalen Achse 214 Grad abdecken, das heißt, sie kann über die Horizontale hinaus auf alles seiten noch 17 Grad nach unten filmen.Dabei vermeidet sie die unschönen Zusammenschnittbilder, die entstehen, wenn verschiedene Linsensysteme zusammengefügt werden müssen, sondern setzt auf eine extrem leistungsfähige Linse.

Die Kodak Pixpro SP 360 Kamera im Ausstattungs Test

Das Schätzchen hat in seiner Extrem-Kit-Version ein Tauchergehäuse und eine offene Rahmenhalterung. Dazu kommen andere Befestigungsmöglichkeiten wie Gurte, Saugnapf, Lenkerhaltung. Dazu kommen diverse Schutzgehäuse für Kamera und das empfindliche Objektiv. Die Tauchversion ist bis auf 60 Meter Wassertiefe ausgelegt. Sie ist zwar ziemlich schwer (270 Gramm) , aber das spielt unter Wasser schließlich kaum eine Rolle. Die Helmversion ist mit einer Klebevorrichtung am Kopfschutz zu befestigen , und alles in allem wiegt das 220 Gramm und das ist gut zu händeln. Das Design ist funktional und hochwertig ( allerdings könnte der Verschluss an den Gehäusen etwas fester sein).
Zu jeder Version  Extreme Kit, Aqua Kit oder Explorer Kit) wird ein Akku, ein USB-Kabel, ein Stecker-Ladegerät und eine externe Steckerschale mitgeliefert.

Die Kodak Pixpro SP 360 Kamera im Bedienungs Test

Will man die Kamera direkt bedienen, so ist das am Gerät ohne weiteres möglich. Es gibt nichts zu konfigurieren, weil die Funktionen nicht durch unnötigen Schnickschnack verkompliziert werden- die Kodak PixPro SP360 Grad Panorama Actioncam ist aber natürlich auch über eine App zu steuern . Tatsächlich startet die Kamera sogar im App-Modus, bei Android-Smart-Phones kann die Verbindung durch Berühren hergestellt werden (NFC). Bis jetzt bietet aber das Filmen oder Fotografieren per App nicht alle Bedienungsmöglichkeiten , die im direkten Betrieb angeboten werden. (Zeitlupe und Burst-Modus gehen nicht.) Eine Nachrüstung ist zur Zeit nicht geplant, möglicherweise bei Nachfolgemodellen.
Bei den Apps (Android- und iOS-Version) gibt kaum eine Zeitverzögerung beim Starten, bei der Wiedergabe maximal 2 Sekunden.

Ergebnis des 360 Grad Kamera Tests

Schaut man sich die Videos auf kleinen Bildschirmen an, dann ist an der Bildqualität nichts auszusetzen (gespeichert wird immer ein quadratisches 1440p30video) – auf größeren Bildschirmen ist die Auflösung schon schlechter, besonders bei 360-Grad-Videos zum Rand hin. Trotzdem ist es beeindruckend, welche ungewöhnlichen Aufnahmen möglich sind. Der 214 Grad Blickwinkel, der von der Kodak Pixpro SP 360 Grad geliefert wird, ist für eine Actioncam einzigartig.
Bei Videos ist die Helligkeitsanpassung vielleicht etwas ruckartig. Farb- und Tonqualität sind 1a. Bei den 360 Grad Aufnahmen ist es wichtig, darauf zu achten, welche Bildausschnitte von der Kamera abgedeckt werden (was nützt es, wenn man die ganze Zeit die Sonnenblende deines Autos perfekt im Bild hat, aber von der Straße nichts sieht?). Aber über die Vorschau auf Handy ist das Gerät gut auszurichten.

EigenschaftenDaten
HerstellerKodak
TypenbezeichnungPixpro SP360
Preis (UVP)349,00 EUR
Sensor Auflösung16,8 Megapixel
Bildwinkel 360 x 214 Grad
Anschlüsse mini HDMI, WIFI, micro USB, NFC
Speicher8MB intern, SD Karte (nicht mitgeliefert)
Auflösung 1920x1080 (Full HD)
Abmessungen41 x 50 x 38 mm
Gewicht131 g (betriebsbereit)
Sensorgröße1/2,3" 6,2 x 4,6 mm (Cropfaktor 5,6)
Sensor-Fotoauflösung 10,7 Megapixel
Sensor-Videoauflösung 10,7 Megapixel
Wasserdicht (Kamera)ja
Stoßfest ja, bis 2 m Fallhöhe
Frostsicher ja, bis -10° C
Kamera-Stativgewinde 1/4"
Ausstattung
Unterwasser-Gehäusevorhanden
Gehäuse wasserdicht bis 60 m
Volle Bedienbarkeit im Gehäuse ja
Gehäuse-Stativgewinde nein
Gewicht UW-Gehäuse 120 g
Objektiv
Lichtstärke F2,8
Fokus Fixfokus
Brennweite (real / KB-Equiv.) 1 mm / 8 mm
Video
Videoauflösung / Bilder pro Sekunde1.920 x 1.080 (16:9) 30 p
1.440 x 1.440 (1:1) 30 p
1.280 x 960 (4:3) 50 p
1.280 x 960 (4:3) 30 p
1.280 x 720 (16:9) 60 p
1.280 x 720 (16:9) 30 p
1.072 x 1.072 (1:1) 30 p
848 x 480 (16:9) 120 p
848 x 480 (16:9) 60 p
Videoformat / CodecMP4 (Codec H.264)
MikrofonStereo
AudiokompressionAAC
Lautsprechernicht vorhanden
Bildstabilisatornein
Loop-Funktionja (max. 10 min)
Foto
maximale Fotoauflösung3.264 x 3.264 Pixel
Automatischer Weißabgleichja
Manueller Weißabgleichnein
Serienbildfunktionja
Intervallfunktionnein
180° Bilddrehungja
BesonderheitenISO-Automatik (ISO 100-800), 2 achsige elektronische Wasserwaage, 8 Megabyte interner Speicher. Zeitraffer-Video.
Foto + Video simultannein
Display
Display 1,0"-Display (Schwarzweiß) für Statusanzeige
Konnektivität
WiFivorhanden
Smartphone AppAndroid, iOS
USB-Anschlussvorhanden
HDMI-AnschlussMicro-USB-Anschluss (USB 2.0 High Speed)
HDMI-AnschlussMicro-HDMI (Typ D) (Version 1.3)
Speicher und Energieversorgung
Externe Stromversorgungnein
Akkuwechselbarer Akku (1.250 mAh), Laufzeit 160 Minuten (Video), USB-Ladefunktion
Speicherkartemicro SD-Card
FernbedienungFernbedienung

Zusammenfassung

Für ein technisches Gerät, das ganz neue Aufnahmemöglichkeiten bietet und sozusagen als Pionier einer neuen Generation an den Start geht ist die Kodak PixPro SP360 das perfekte Ergebnis von technischer Erfahrung und  Outdoor-KnowHow. Den Bedürfnissen der User wird in vollem Umfang  Rechnung getragen. Die Kodak PixPro SP360 wird hauptsächlich von Menschen genutzt, die Spaß am Abenteuer haben und die andere daran teilhaben lassen möchten. Sie werden schon bald keinen Tauchausflug, keine Klettertour und kein Speedcarrennen ohne die Kodak PixPro SP360 machen.

360 Grad Kamera Kodak Pixpro SP360 auf Amazon

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Richoh Theta S im 360 Grad Kamera Test

Die 360 Grad Kamera Richoh Theta S im 360 Grad Kamera Test

Die 360 Grad Kamera Richoh Theta S im 360 Grad Kamera Test

Mit der Ricoh Theta S hat Ricoh ein würdiges 360 Grad Kamera Modell vorgestellt mit guter Video sowie Foto Qualität und ist eines unserer Liebsten im großen 360 Grad Kamera Test. Zu den Funktionen der Vorgänger (360 Grad Fotografie und 360 Grad Videos) kommt nun auch die LiveView Funktion hinzu. Zudem kommt mit dem Modell S auch die lang ersehnten Qualitätsverbesserungen hinzu. Das minimalistische Design war von Anfang an eine gute Idee, gerade für Einsteiger. Nur konnte die Kamera durch ihre sehr mäßigen Ergebnisse was Fotoqualität und Videoqualität anbelangt nicht überzeugen, bis jetzt.

Die Ricoh S bleibt seinem minimalistischen Design der Vorgänger treu, allerdings nimmt sie jetzt hochauflösende Bilder mit bis zu 14 Megapixeln oder Videos in FullHD bei 30 Bilder / sec mit max. 25 Minuten Laufzeit auf. Die bessere Bildqualität wird durch das neue F2.0 Objektiv gewährleistet. Im “ Bulb“ Modus können Panoramabilder nun auch gut bei schwachem Licht aufgenommen werden. Und auch das Bildrauschen wurde durch die neue interne Software verbessert.

Ein zusätzliches Feature welches bei der Vorgänger Version fehlte ist die aktive Umschaltung zwischen Fotos und Videos im laufenden Prozess. Auch die interne Speicherkapazität mit 8 GB wurde vom Vorgänger Version verdoppelt. Die WIFI Übertragung ist auch um ein 4faches beschleunigt worden.

Die neu designte Ricoh App bietet nun endlich auch einige Einstellungsmöglichkeiten und erlaubt es in den LiveView Modus zu wechseln, welches bei einer niedrigen Auflösung direkt ein Livebild auf das Tablet oder das Smartphone sendet.

Wie auch bei den Vorgänger Versionen können die Bilder und Videos auf thetra360.com in der eigenen Community hochgeladen werden, hinzu kommt die Videos/ Bilder nun auch direkt über Facebook Twitter Tumbler oder Google Maps Bzw. Google+ und natürlich YouTube hochgeladen werden können. Auch Google hat durch die Funktion auf dem neuen Google Street View 360 Grad Videos bzw. Bilder direkt einzufügen ein neues Feature implementiert welches von der Kamera über die API Schnittselle Open Spherical Camera direkt zur Verfügung steht. Der Preis der Kammer wird 100€ über dem der Vorgängerversion m15 liegen also bei rund 400€.

Fazit des 360 Grad Kamera Test

Unserer Meinung nach sticht die Ricoh Theta S im großen 360 Grad Kamera Test durch eine gute Preis-Leistung hervor. Wer es professioneller möchte, muss da schon zu teureren Modelln greifen.

360 Grad Kamera Ricoh Theta S auf Amazon

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360fly. im 360 Grad Kamera Test

360-FLY Kamera im 360 Grad Kamera Test

360-FLY Kamera im 360 Grad Kamera Test

Die ersten Geräte der 360fly Actioncam kommen aktuell in Europa für 499 Euro auf den Markt (USA 399 US-Dollar). Die Kamera sieht super schick aus: klein, schwarz, kugelförmig und überzeugt in unserem 360 Grad Kamera Test mit einem gigantischen Bildwinkel von 240 Grad auf. Das heißt, das nach oben gerichtete Fisheye-Objektiv zeichnet (natürlich nach oben) und nahezu alles, was drum herum ist, auf. Man muss sich nicht um viel kümmern. Die 360 Grad Kamera läuft zwei Stunden durch, kann über ein Befestigungsbajonett fest auf ihrem Untergrund, ist Spritzwasser- und  stoßfest. Man kann sie sogar auf Unterwasserexpeditionen von bis zu 35 Metern mitnehmen. Ein 3-Achsen-Sensor mit Beschleunigungssensor  und Bildausrichtungserkennung macht sozusagen das Rundumsorglos-Paket komplett. Hat man den (etwas schwer zu findenden) Einschalt-Knopf entdeckt und betätigt, erledigt die Kamera den Rest. Allerdings macht die 360fly nur Videos, eine Fotofunktion ist nicht vorgesehen. Per App kann man mit der Kamera über WLAN oder Bluetooth kommunizieren. Die 360fly App macht dein Smartphone und Tablet zum Steuergerät für die Kamera.

Die Kamera macht als Gimmick für sportbegeisterte Outdoorfreaks Sinn- sie nimmt alles mit, was um sie herum passiert (allerdings naturgemäß auch viel Himmel), sie taugt aber kaum zu mehr als zu launigen Facebook-Posts. Die Sensorauflösung von 2,26 Megapixeln ist gering genug, um die Videos schnell bei You Tube hochgeladen zu können. Die konsequente Ausrichtung nach oben sorgt dafür, dass die wirklich guten Bilder die sind, auf denen nichts passiert. Zwar deckt der 240 Grad Winkel auch die Horizontale und 30 Grad nach unten ab, aber die Qualität nimmt, wie man weiß, zum Rande des Objektives stark ab. Da man aber Panorama-Videos üblicherweise nicht total , sondern in quadratischen Ausschnitten betrachtet  und das auf kleinen Screens wie z.B. einem Smartphone, fällt das nicht so sehr ins Gewicht.

Das Gute an dieser Kamera ist eben, dass  sie alles aufnimmt, was um sie herum passiert, ohne dass man eingreifen muss. Eine Investition in die Zukunft ist die 360fly wohl nicht- auch wenn die Auflösung zur Zeit noch für die aktuellen Virtual-Reality-Brillen reicht, wo man den Bildausschnitt per Kopfdrehung bestimmt- hier wird sich aber einiges tun. Was die Auflösung angeht hat die Konkurrenz schon viel leistungsstärkere Modelle am Start (Siehe die KODAK Pixpro SP360 und die SP 360-4K).

 

Das Ergebnis unseres 360 Grad Kamera Tests ist:

Für actionverliebte Anwender, die ihre Videos schnell und ohne Nachbearbeitung ins Netz stellen wollen, ist die 360fly das Richtige (eine PC-software zur Weiterbearbeitung am PC ist nicht angedacht).

360 Grad Kamera 360fly auf Amazon

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IC Realtime ALLIE Home im 360 Grad Kamera Test

IC Realtime ALLIE Home im 360 Grad Kamera Test

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Die 360 Grad Kamera IC Realtime im großen 360 Grad Kamera Test: Sie kann das, was ihr Name verspricht: man kann mit ihr tatsächlich filmen und zur selben Zeit das gefilmte Material anschauen. Die 360 Grad Kamera – in anmutenden Raketendesign – lässt sich sehr gut für Life-Konferenzen verwenden: sie kann zum Beispiel auf den Tisch einer Konferenz gestellt werden und externe Beobachter können auf ihren iPads zeitgleich die Reaktionen sämtlicher Teilnehmer sehen und interpretieren.

Die sogenannte ALLIE Home kostet 500 US-Dollar- ein Sechstel ihrer großen Schwester, der ALLIE Pro.

Die ALLIE Home überzeugt im 360 Grad Kamera Test durch Innovation: Die Aufnahmen machen zwei Linsen, die eine deckt die Horizontale ab, die andere die Vertikale. In diesem Fall verspricht Klein-Allie aber mehr als sie verspricht, denn anders als andere 360 Grad Kameras nimmt sie dieses Spektrum nicht von allein auf, sondern muss per Smart-Phone in Bewegung gesetzt werden. Also man muss über eine App die Linsen schwenken, zoomen oder kippen lassen.

In Kombination mit einer VR-Brille bietet die ALLIE Home eine Menge Spaß: Du Filmst und der Empfänger kann sozusagen mit dabei sein, weil er das Gefilmte sofort in 360 Grad sehen kann.
Wer eine gute Überwachungskamera braucht, die auch von ungünstigen Standpunkten aus fast alles im Blick haben kann und die Kamera während dieser Aufgabe steuern kann, für den ist die ALLIE Home eine gute Wahl. Für Leute, die ihre 360 Grad Kamera irgendwo anbringen und dann darauf angewiesen sind, dass diese ihre Arbeit alleine macht, nicht.

 

360 Grad Kamera IC Realtime auf Amazon

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GIROPTICO für Oculus Rift im 360 Grad Kamera Test

GIROPTICO für Oculus Rift im 360 Grad Kamera Test

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Die 360 Grad Kamera für die Oculus Rift überzeugt in unserem 360 Grad Kamera Test nur in Kombination mit der Oculus Rift.

Wie bei den meisten 360 Grad Kameras ist auch hier die Bildqualität nicht die beste- aber die Bilder sind schnell hochzuladen und über WLAN direkt ans Handy zu senden.
Die kleine Birne ist leicht und stabil, sie ist wassergeschützt und hat ein perfekte Rundumsicht. Dabei wird anders als bei Actioncams, die ein Fisheye-Objektiv auf der Oberseite haben, mit drei rundum angeordneten Objektiven in der Horizontalen gefilmt oder fotografiert. Der Vorteil ist, dass tatsächlich auf der Ebene aufgenommen wird, auf der die Action stattfindet. Zusätzlich werden noch 300 Grad in der Vertikalen abgedeckt. Das schafft kaum eine andere 360 Grad Kamera. In diesem Bereich schlägt die Giroptik im 360 Grad Kamera Test ihre Konkurrenz.

Der Nachteil, ist dass die Bilder zusammengefügt werden müssen, und das führt zwangsläufig zu Friktionen. Die GIROPTIC 360 Grad Kamera wiegt nur 180 Gramm und ist sicher auf der Haltetechnik zu befestigen. Ab November 2014 ist sie für 300 Dollar auf dem Markt. Als Speichereinheit ist eine MicroSD-Karte eingebaut. In der kleinen Birne steckt noch ein Bildstabilisator sowie drei Mikrofone.

Umständlich ist, dass man zum Ansehen der Bilder eine 360 Grad Software braucht – Giroptic bietet dafür seinen hauseigenen Player für diverse Systeme an. Neben der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Outdoorbereich kann man die GIROPTIC 360 Grad Kamera auch (mit zusätzlichem Zubehör erweitert) auch als Überwachungskamera Einsetzen.

Ein Adapter kann die GIROPTIC 360 Grad Kamera mit Strom versorgen, während sie, in eine Lampenfassung geschraubt, aus guter Position von der Decke den ganzen Raum filmt. Für Video-Aufnahmen bei Konzerten ist die GIROPTIC 360 Grad Kamera ganz besonders gut geeignet. Durch die Position der Objektive kann man die Band gleichzeitig mit den Zuschauern filmen und erhält so besonders aussagekräftige Bilder. Man kann Konzerte livestreamen, ein Netzwerkanschluss versorgt die Kamera über Power-over-Ethernet mit Strom. Das wirklich Besondere der  Kamera ist, dass die  Bilder über eine VR-Brille angesehen werden können und zwar nicht irgendeine VR-Brille, sondern über die berühmte und ausgezeichnete „Oculus Rift“, die Führungsspitze aller VR-Brillen. Die Finanzierung wurde über Kickstarter gesichert.

Fazit des 360 Grad Kamera Test:

Die Kamera hat trotz einiger Schwachstellen ihre Berechtigung am Markt und kann mit diversen Extras aufwarten, die sie zu etwas Besonderem machen. Wir sagen: Test bestanden.

360 Grad KameraGIROPTICO für Oculus Rift auf Amazon

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Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Die Ricoh Theta ist die die erste Vollsphärische Panorama Kamera von Ricoh. Mit der Kamera lässt sich mit nur einem Knopfdruck ein 360 Grad Foto erstellen. Bisher war dies nur mit kostspieligem Zubehör und anschließender Bearbeitung durch passende Panorama Software möglich. Ricoh hat sich mit seiner Modellreihe Theta also zur Aufgabe gemacht eine einfache 360 Grad Kamera, für jeden erschwinglich anzubieten. Für knapp 400€ (stand Januar 2014) ist die Kamera erhältlich.

Das Handling der Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Das Design der Thetra ist ausgesprochen minimalistisch. Es ähnelt einer Fernbedienung allerdings ist sie dabei nur halb so groß. Man erkennt aber auch anhand der wenigen Bedienelemente sofort dass diese Kamera speziell für Einsteiger entwickelt worden ist. Es gibt einen An/Aus Knopf ein WIFI Schalter, ein Aufnahme Knopf den micro USB Anschluss und die Anzeige des Akkustands. Neben der Hardware wird auch eine eigene Software und eine App für Android und iOS von Ricoh angeboten. Mit den Programmen lassen sich die Bilder dann auch direkt in dem gewünschten 360 Grad Format anzeigt. Sollte man allerding auf die Idee kommen ein herkömmliches Programm zu benutzen bekommt man nur ein Fischaugen Motiv zu sehen, welches nicht gerade zur Bearbeitung einlädt. Für Einsteger daher kein wirkliches Defizit bzgl. des Handlings zu erkennen. Für fortgeschrittene Fotografen fehlt hier natürlich etlichen Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich, Focus etc.

Auch auf ein Display wurde bei der Ricoh Theta verzichtet da sich ein Kugelschalenbild kaum sinnvoll auf einem Display wiedergeben lassen würde. Etwas negativ fällt dann auch die Tatsache auf das bei jedem Bild die eigene Hand mit im Focus des Bildes zu sehen ist, da man diese bei einem 360 Grad Bild nicht hinter der Kamera verstecken kann. Wer dennoch nicht mit auf dem Bild sein möchte muss auf die App zurückgreifen. Das bedeutet erst einmal die Kamera Positionieren, was sich leichter anhört als es ist, denn die Kamera ist durch Ihr Design nicht zum hinstellen geeignet. Aber wenn das mit Hilfe eines Stativs oder anderer Hilfsmittel geglückt ist kann die Kamera relativ problemlos über die App auch aus der Ferne bedienen.

Das Foto / Video Aufnahmeverhalten der Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Wie bereits erwähnt kann die erste Version der Theta nur Panorama Fotos Aufnehmen und verzichtet auf die Video Funktion komplett. Auch andere Funktionen wie Weißabgleich ISO Zahl und Belichtungszeit sind komplett automatisiert und können nur mit Hilfe der App minimal angepasst werden. Denn wer die Android oder iOS App nutz bekommt die Möglichkeit die Belichtung +/- 2 EV einzustellen. Somit empfehle ich bei der Theta immer auch sein aktuelles Smartphone mit dabei zu haben. Dies empfiehlt sich auch besonders da nur so die aufgenommenen Fotos direkt anzusehen sind. Es ist wie bereits erwähnt kein Display in der Kamera vorhanden. Man erkennt also das die Kamera wirklich sehr speziell für den Einsteiger Fotografen entwickelt wurde der an simplen Panorama Schnappschüssen interessiert ist.

Da die Kamera das Bild aus zwei 180 Grad Bildern zusammen setzt kann es durchaus vorkommen das die Belichtung der beiden Bilder unterschiedlich ausfällt, was zu ziemlich ernüchternden Ergebnissen führen kann. Allerdings ist dies auch in machen Situationen sinnvoll denn wenn bspw. ein Foto am Fenster aufgenommen wird wobei die eine Linse nach draußen und die andere nach drinnen Fotografiert. Zudem fällt einem einigermaßen geschulten Fotografen auch auf Anhieb der kleine fehlende Streifen auf, der dadurch entsteht das die beiden Objektive nicht genau aneinander liegen und daher einen kleinen Spalt in dem zusammengesetzten Foto hinterlassen.

Die Bildqualität der Ricoh Theta im 360 Grad Kamera Test

Man erkennt schnell die stärken und die Schwächen der 360 Grad Kamera. In einer gut beleuchteten Umgebung liefert Sie recht anständige Bilder, sobald es allerding etwas dunkler wird büßt die Bildqualität stark ein. Auch bei starken Kontrasten hat die Kamera schwer zu kämpfen. Also sollte man die Kamera möglichst nur bei sehr guten Lichtverhältnissen nutzen oder für gute Erinnerungen welche eher durch die Situation Lebt und nicht durch die gute Bildqualität.

Die Auflösung ist mit 3584 x 1792 Pixel ca. (6,5 MegaPixel) relativ gut allerdings sehen die Aufnahmen bei genauerer Betrachtung etwas verwaschen aus und die feinen Details sind nicht mehr deutlich erkennbar, das auch bei guter Belichtung.

Bei weniger Licht versucht die Rauschunterdrückung alles um noch passable Bilder zu gewährleisten allerdings sind deutliche Strukturfehler in den Bildern zu erkennen. Daher ist die Kamera auf dem Niveau einer guten Handykamera mit ca. 8 MegaPixel was zu einer Betrachtung auf einem kleinen Display vollkommen in Ordnung ist nur sobald man die Bilder auf einem Monitor oder Fernseher zeigen möchte erkennt man doch die Qualitätsdefizite der Kamera.

Das Fazit unseres 360 Grad Kamera Tests

Die Theta von Ricoh ist ein rundum minimalistisches Produkt. Sie ist die erste Kamera einer neuen Generation und so muss man sie auch annehmen. Die Bilder welche auf Handykamera Niveau sind werden schnell übersehen durch die technische Möglichkeiten welche diese Kamera bietet. Noch nie war es so einfach ein 360 Grad Foto aufzunehmen. Ob im Private Umfeld oder geschäftlich zur Präsentation als Immobilien Makler sind die 360 Grad Bilder ein Highlight.
Allerdings wird es in naher Zukunft sicherlich weitaus bessere Produkte zu einem ansprechenderem Preis geben. Ein Mitteflieger im 360 Grad Kamera Test.

Vorteile

  • sehr minimalistische Steuerung (Einsteiger freundlich)
  • Gute Smartphone App für Android und iOS

Nachteile

  • Bildqualität auf Smartphone Niveau
  • Keinerlei Einstellungsmöglichkeiten bei der Aufnahme
  • relativ hoher Preis für die Technikspielerei
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